Sinalco Presseinformationen

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Sinalco: Klares Bekenntnis zu Mehrweg

Investitionen in Flaschen und Kästen / Neues 0,5 Liter Mehrweggebinde in Vorbereitung

Ob das bewährte deutsche Mehrwegsystem der Getränkeindustrie durch die Ankündigung des Marktführers im Erfrischungsgetränkebe­reich massiv unterhöhlt wird, diskutieren derzeit Fachleute, Politiker und auch die Endverbraucher. Die Getränkegruppe Hövelmann stellt unge­achtet der Schlagzeilen entschieden fest: „In den Standorten unserer Getränkegruppe setzen wir konsequent auf Mehrweg und investie­ren deshalb in neue Flaschen und Kästen“, so Dr. Bernd Raebel, Ge­schäftsführer des Familienunternehmens. Während ein amerikanischer Mitbewerber ankündigt, künftig auf 0,5 und 1,5 Liter Mehrwegflaschen zu verzichten, hat der Markeninhaber des deutschen Limonadenklassi­kers Sinalco jüngst erhebliche Mittel in die Weiterentwicklung seiner be­währten 1,0 Liter Mehrweggebinde investiert. Ein neues 0,5 Liter Mehr­weggebinde ist darüber hinaus in Vorbereitung.

Die Mehrzahl der Endverbraucher hat eine eindeutige Haltung zur Ver­packungsfrage. In Umfragen erklären rund drei Viertel, dass die Um­weltfreundlichkeit der Verpackung für sie ein wichtiges Einkaufskriterium sei. „Wir möchten dazu beitragen, die Entscheidung Mehr­weg oder Ein­weg offenzuhalten. Informierte Bürger sollten eine be­wusste Wahl tref­fen können, ohne von der Industrie in eine bestimmte Richtung gedrängt zu werden. Gleichwohl kann eine deutlichere Kennzeichnung der unter­schiedlichen Flaschentypen einen Beitrag zur besseren Orientierung bei der Kaufentscheidung leisten“, so Raebel weiter.

Wie das Unternehmen in einer Presseerklärung mitteilt, füllt es zu über 80 Prozent Mehrwegflaschen, die zwischen 20 und 30 mal gespült und wieder befüllt werden und damit einen wesentlich besseren ökologi­schen Fußabdruck aufweisen als eine Einwegflasche. 

Dr. Bernd Raebel betont: „Wir bekennen uns zu Mehrweg und haben unser unternehmerisches Handeln seit vielen Jahren darauf ausgerich­tet. Unabhängig von unseren Sympathien bieten wir aber auch Einweg­gebinde an, weil man sich bestimmten Marktentwicklungen einfach nicht verschließen kann. Wir kommen damit auch den Bedürfnissen mancher unserer Handelspartner entgegen, was wir als eine unserer vornehms­ten Aufgaben betrachten“, so Raebel.

Wie das Unternehmen mitteilt, geht die Branche insgesamt davon aus, dass die Mehrwegflaschen in Deutschland augenblicklich noch einen Anteil von knapp 46 Prozent haben, bei Erfrischungsgetränken nur noch 28 Prozent. Wenn der Marktführer seinen Mehrweganteil nun reduziert, scheint eine weitere Erosion des Mehr­wegsystems unausweichlich. Ein Szenario, das unter anderem den Getränkefachhandel beunruhigt. Dr. Bernd Raebel: „Insgesamt sprechen nicht nur Ökobilanzen für Mehrweg, sondern auch Arbeitsplatzeffekte. Außerdem sendet Mehrweg ein ganz klares Qualitätssignal an den Verbraucher und beschert unseren Ab­satzmittlern höhere Bon-Summen und damit mehr Wertschöpfung“, so der Hövelmann Geschäftsführer.

 

Die Getränkegruppe Hövelmann

Als aktiver Förderer des Mehrweggedankens wurde die Getränkegruppe Hövelmann 2010 sowohl mit dem Mehrweg-Innovationspreis der Deutschen Umwelthilfe und der Stiftung Initiative Mehrweg als auch mit dem European Refillable Award ausgezeichnet

Das 1905 gegründete Familienunternehmen gehört zu den größten deutschen Mineralbrunnen und erreichte 2014 mit rund 715 Mitarbeitern einen Jahresab­satz von 683 Mio. Liter.

Zum Portfolio gehören die nationalen Marken Sinalco, Aquintéll und Staatl. Fachingen sowie die regionalen Mineralwassermarken Rheinfels Quelle, Römerwall und Burgwallbronn.